…oder aber auch: Familienbilder!? Sehr gern!

Ich werde sehr oft gefragt, ob ich denn auch Familienbilder mache. Meist in Verbindung mit „Können wir da in ein Studio kommen?“ 

Ich mag Familienbilder, aber ich mag sie fernab eines Studios und auf eine natürliche Art. Eine Familie einfach nur spröde nebeneinander zu stellen, die Hand des Vaters auf der Schulter der Mutter und bitte lächeln… Das bin ich nicht. 

Seid ihr das etwa? :) Ihr jungen wilden und wunderbaren Familien da draußen? 

Familienbilder funktionieren heut ganz anders als noch vor 10 Jahren. Heut darf es wild, ausgelassen und einfach echt sein. So wie Sina und Andy, von der Pension Seeschlößchen Mölln, mit ihren zauberhaften Töchtern. 

Die meiste Zeit habe ich die Vier einfach nur beobachtet und laut mitgelacht wenn ihnen selbst wieder die Freudentränen in den Augen standen. Denn wie lustig so ein Familienshooting sein kann, das werdet ihr an den Bilder erkennen.

Passend zu diesem Shooting hatte ich Fliegen von Matthias Schweighöfer auf den Ohren. Das solltet ihr euch auch unbedingt, zum anschauen der Bilder, laut anmachen. :-) 

Also los ihr lieben Familien da draußen. Lasst euch fotografieren, aber lasst euch so fotografieren wie ihr seid. Seid laut und wild und wunderbar und vergesst die Hemmungen. 

Denn dann entstehen die unvergesslichsten Momente. Die Momente die für die Ewigkeit sind und all das Glück festhalten, was ihr an diesem Tag gespürt habt. 

Übrigens, die wundervolle Pension der Beiden kann ich allen Mölln Besuchern nur ans Herz legen. Die Beiden haben sich dort eine Oase geschaffen, in der es jedem Urlauber oder Übernachtungsgast nur gut gehen kann. :) 

    …die Sache mit der Kreativität, der Zerstörung und dem Glück.

    Habt ihr schon einmal ganz bewusst auf euch und eure Gedanken gehört? Vielleicht einmal darüber nachgedacht in welchen Gedankenebenen ihr euch in der meisten Zeit eures Lebens befindet? 

    Unbewusst befinden sich selbst sehr positive Menschen ab und an in einer Ebenen der Zerstörung, auf einer Ebene der „Es geht nicht weil…“, „Es ist nicht gut weil…“ und
    „Ich kann das nicht weil…“ Sätze. 

    Ich bin sehr sicher, dass auch ihr euch dort schon einmal wieder gefunden habt, oder?

    Das passiert auch mir. In bestimmten Situationen fang ich an mich zu verkriechen. Und an und für sich ist das auch nichts schlimmes, aber man kann es eben auch ändern.

    Wenn ich ehrlich bin, dann lass ich mich zum Beispiel unglaublich gern und schnell verunsichern. Wenn ich nicht darauf achte und wenn ich dem nicht bewusst entgegen wirke, dann sitz ich oft da wie ein verunsichertes kleines Kind mit großen Augen und weiß nicht warum in dieser Situation alles so passiert wie es passiert und ob es nicht anders sein könnte.

    Denn sind wir mal ehrlich. Viele Verunsicherungen sind totaler Quatsch und ein Ergebnis aus vielen Interpretationen einer Situation, welche wir selbst in Hand haben und sie mit nur wenigen Schritten ins positive kehren könnten. 

    Öffnet doch einmal an einem Montagmorgen Facebook und schaut bewusst wie VIELE „Montage sind soooo doof“ Nachrichten ihr dort findet.
    Bei mir sind es eine Menge und jedes Mal bin ich darüber wirklich irritiert. Denn ich bin jemand der den Montag mag. 

    Warum ist denn der Montag bei Anderen doof? Warum kann er nicht schön sein? Neu, aufregend und inspirierend kann so ein Montag sein.
    Er ist der Beginn einer neuen Woche und neuer Erlebnisse.

    Haltet es doch einfach mal wie Winnie Pooh „Heut ist mein Lieblingstag.“ Schmeißt doch mal den „bösen Montag“ über Board und habt ihn lieb. 

    Dies ist nur ein Beispiel von ganz vielen zu dem Thema „Wie höre ich auf mich selbst zu zerstören“ und nach dem wundervollen Wochenende der Mindclass bei meinem guten Freund dem Stilpiraten, ist mir – mal wieder – so viel klar geworden. Ich muss in meinem Leben ein paar Dinge über Board werfen, mich auf eine Ebene der Schöpfung begeben und schöpfen und kreieren was das Zeug hält. 

    Mindclass beim Stilpirat

    Denn eines vermittelt euch Steffen von vorne bis hinten, IHR müsst euch NICHT auf irgendwelchen negativen Ebenen bewegen, hört auf damit! Nehmt es in die Hand und ändert EUER Denkmuster. 

    Gerade in unserer Branche, einer künstlerischen Ausrichtung der Fotografie, hört man immer wieder „Mir fehlt es an Kreativität.“ „Ich hab ein Loch.“ „Ich komm mit meiner Arbeit nicht voran.“ 

    Ob ihr es mir jetzt glaubt oder nicht. Bis zur Mindclass war ich Steffens Sorgenkind. Ja, ich gestehe es. Ich saß so oft den Tränen nahe vor ihm und hab gejammert. Warum? Weil ich nie gelernt habe mir selbst gerecht zu werden. Ich hab nie wirklich gelernt Dinge zu akzeptieren die ich geschaffen habe. DAS war mein Problem. DAS war meine Zerstörungsebene. 

    Mir fehlte komplett die Idee, wie ich meine kreativen Phasen nutzen könnte, mir fehlte die Idee wie ich mir selbst kreativen Raum schaffen könnte. 

    Mindclass beim Stilpirat

    Noch am Abend des ersten Mindclass Tages saß ich mit Steffens wunderbarer Frau und mittlerweile sehr guten Freundin Christina, nach einem langen Spaziergang, zusammen und gemeinsam haben wir einen gemeinsam Traum, ein gemeinsames Ziel soweit ins Leben gerufen, dass Steffen tatsächlich ein wenig platt war als er davon erfuhr. 

    Ihr seht, die Mindclass hat schon am ersten Tag immens viel bei mir und auch den anderen Teilnehmern ausgelöst. Sollten wir den ersten Abend eigentlich ruhig verbringen, sprudelten wir alle nur so über. Dazu gesellte sich zwar eine zarte und sanfte Abgeschlagenheit, aber die Ideen kamen und Blockaden fingen schon dort an sich zu lösen. 

    Die Mindclass zeigte mir mit voller Wucht und so süß und hart wie Erdbeereis mit bitterer Schokoladensauce, wie einfach wir es haben könnten. Wenn wir mehr Positives in unser Leben lassen würden.

    Mindclass beim Stilpirat

    Dazu gehört auch das Wort „Nein“, dazu gehört sich nur mit Menschen und Dingen zu umgeben die einem selbst gut tun. Schmeißt die Montagshasser aus eurer Liste wenn sie euch damit auch herunter ziehen. Trennt euch von Menschen, die das Leben NIE positiv sehen. Umgebt euch mit Menschen die so denken wie ihr. Diese Menschen werden euch inspirieren, euch Kreativität bescheren. 

    In diesem Sinne: 

    DU bist was DU sein willst! 

    Und von mir gibt es die absolute Empfehlung für JEDEN von euch das Erlebnis Mindclass am eigene Leib zu spüren. Die Welt könnte glatt friedlicher sein, wenn wir alle aus unseren verfahrenen Denkmustern ausbrechen würden! 

     

    • Melanie - Liebe Franzi,

      danke für diesen inspirierenden Beitrag!!! …der mich zum Nachdenken bringt. :-)

      Ganz liebe Grüße!AntwortenAbrechen

    • Sarina - „Dazu gehört auch das Wort “Nein”, dazu gehört sich nur mit Menschen und Dingen zu umgeben die einem selbst gut tun. Schmeißt die Montagshasser aus eurer Liste wenn sie euch damit auch herunter ziehen. Trennt euch von Menschen, die das Leben NIE positiv sehen. Umgebt euch mit Menschen die so denken wie ihr. Diese Menschen werden euch inspirieren, euch Kreativität bescheren.“

      Danke für diese Worte! Danke für das kurze Klarmachen, dass es ok ist, Nein zu sagen, dass es ok ist, sich von Menschen zu lösen, die man einen Schei**dreck interessiert, dass es gut ist, sich selbst gutes zu tun und das schlechte von einem selbst zu halten.
      Danke, dass es dann doch so Worte und Menschen gibt wie dich, die dann genau einem sowas sagen, einem damit wachrütteln und ihr Bestes tun, obwohl man sie nicht kennt!

      Danke dafür, eine stille Leserin Sarina :)AntwortenAbrechen

      • franzi - Liebe Sarina, ach mir wird ganz warm ums Herz! Hab dank für deine tollen Worte! Alles Liebe für dich! :-)AntwortenAbrechen

    • Kerstin - freudeklatschender beifall und nachvollziehbares kopfnicken.
      (und erleichterung, dass ich kaum „montagsposter“ habe oder es entschwindet tatsächlich schon vor meinen augen und ich sehe nur noch blümchen und kamelle?)

      wie auch immer – ich wünsche dir viel spass und tolle menschen auf dem immer breiter werdenden weg.

      frei nach meinem lieblingsmotto: her mit dem schönen leben.AntwortenAbrechen

    • Karl - Hey Franzi,

      das ist klasse gesagt! Und du / ihr habt recht. Wir machen uns oft selbst das Leben schwer und blockieren uns nur selbst & das auch noch unnötig.

      Auf in die gedankliche Freiheit, auf in die grenzenlose Kreativität!

      KarlAntwortenAbrechen

    • Franzi trifft Darya – ein Portraitshooting für die Seele » Franzi trifft die Liebe - […] wie ich in meinem letzten Blogbeitrag zur Mindclass vom Stilpirat schrieb “Umgibt dich immer mit Menschen, die dich inspirieren.” Und sie inspiriert […]AntwortenAbrechen

    • Olle - Ganz klasse gemacht deine Webseite, man kann so herrlich darum schmökern..
      Weiter so…

      glg OlleAntwortenAbrechen

    Hochzeit auf Ibiza

    Als Hochzeitsfotografin auf Ibiza unterwegs zu sein ist schon etwas ganz besonderes und das gekoppelt mit einem traumhaften Paar, schafft das Erinnerungen, die ewig halten werden.

    Johanna und Pierre begleiten mein Leben schon ziemlich lange. Mit Johanna bin ich zur Schule gegangen und Pierre lernte ich sogar schon beim ersten offiziellen Date der Beiden kennen. Irgendwie war damals schon jedem klar, dass das etwas für die Ewigkeit ist. Die Beiden sind einfach ein Herz und eine Seele und werden noch im Schaukelstuhl lachend beieinander sitzen und sich verliebt anschauen. :-) 

    Schon im letzten Jahr durfte ich die standesamtliche Hochzeit „unter Sternen“ begleiten und als ich nach Hause aufbrechen musste, winkte mir die gesamte Gesellschaft und rief mir nach

    „Wir sehen uns nächstes Jahr auf Ibiza!“

    In diesem August war es soweit. Wir alle trafen uns wieder auf Ibiza und verbrachten dort eine traumhafte Zeit.  

    Hochzeit auf Ibiza

    Lange Abende mit gutem Essen, tollen Getränken und noch viel mehr Lachen unterm Sternenhimmel und dann diese wahnsinnig schöne Hochzeit von Johanna und Pierre. 

    Noch jetzt bekomme ich Gänsehaut vor Freude und bei dem Gedanken an diese wundervolle Zeit! 

    Geheiratet haben die Beiden direkt am Strand des „Pura Vida“ und musikalisch wurden wir bis zum Abend begleitet von „La Di Dah!“ zwei wunderschönen und absolut grandiosen Sängerinnen.

    Den Abend ausklingen ließen „Oggie Marinski“ und seine Partnerin, zwei Feuerkünstler wie man sie sich wünscht. Die Show war so, so, so, sooooo toll und einzigartig schön. Alle waren von vorne bis hinten verzaubert!

    Liebstes Hannchen, liebster Pierre…ich DANKE euch von ganzem Herzen, dass ich wieder ein Teil eurer Geschichte sein durfte. Die Zeit mit euch allen war soooo wundervoll, ich werde sie immer ganz fest in meiner Erinnerung behalten! Ich hab euch furchtbar lieb und wer weiß, vielleicht bald wieder auf Ibiza? ;-) 

    Ihr lieben Menschen da draußen, ich wünsche euch ganz viel Spaß beim schauen! Genießt die Sonne der Bilder und denkt euch den ollen Regen zu Weihnachten einfach weg. ;-) 

    PS: Ich grüße jeden Einzelnen, der auf den Fotos zu sehen ist! Muchas Knutschas! 

    Als Hochzeitsfotografin in Österreich Teil 3

    Hach, irgendwie fühle ich mich jetzt gerade wie eine Braut am Tag nach der Hochzeit „Was, schon vorbei?“ Ja, auch diese Reportage findet hier und heut mit dem dritten Teil ihr Ende. 

    Hach…ich könnte euch ewig noch Bilder zeigen… 

    Die Feier war – ebenso wie die restliche Zeit – wieder sehr emotional,fröhlich und gleichzeitig auch völlig entspannt, man hatte nie das Gefühl, dass irgendeine Art von Zeitdruck im Raum schwebt.

    Man genoss einfach…die Zeit, das Essen, die Liebe, das Leben, einfach alles. 

    Und getanzt wurde, ha, das kann ich euch sagen. Christoph hat mich irgendwann auch erwischt und mich so wild im Kreis gedreht, dass ich danach ganz belämmert am Rand stand und kaum noch gerade aus schauen konnte. *kicher*
    Die Österreicher sind ein paar ganz Wilde. ;-) 

    Am nächsten Morgen fand um 10:00 Uhr ein grooooßer Brunch statt, ich glaube so etwas großes und wahnsinnig leckeres habe ich vorher noch nirgends gesehen.

    Es gab ALLES.

    Mengen an Obst, Brötchen, Brezeln, Käse, Säfte, Eierspeisen etc. pp. ich glaube NIEMAND hätte sagen können, dass er nichts gefunden hätte. Ein Wahnsinn. Gern hätte ich an dieser Stelle einen größeren Magen gehabt. :-P 

    Bevor es aber zum Essen ging, flogt erst einmal das Brautpaar ein. 

    Ja, ihr lest richtig, sie flogen ein. 

    Eliette und Christoph wagten tatsächlich den Sprung von den Bergen mit einem Paragleiter (mit Begleitung) und die Hochzeitsgesellschaft staunte nicht schlecht, als plötzlich jemand rief, dass das doch das Brautpaar wäre (außer mir und einem ganz kleinen Teil der Familie wusste niemand, dass das geplant war). Die Köpfe gingen alle nach oben und unter großem Applaus landete die Beiden. Zum Glück nicht im Essen. :-) 

    Bis zum Mittag wurde noch geklönt, gelacht und gegessen und dann ging wieder jeder seiner Wege. 3 Tage Traumhochzeit waren vorbei. 

    Eliette, Christoph und ich verzogen uns noch für ein Nickerchen an den Hotelpool und verbrachten dort den gesamten Nachmittag, schwelgten in den frischen Erinnerungen und genossen die letzten gemeinsamen Stunden zusammen. 

    An dieser Stelle möchte ich auch einmal all die lieben Menschen grüßen, die ich an diesen Tagen kennen und lieben gelernt habe. Ich freu mich auf das nächste Jahr, wo ich einige von euch wieder in die Arme schließen kann! 

    Ihr Lieben, ihr erlebt hier nun den dritten Teil der wundervollen Österreich Reportage,
    wer die ersten beiden Teil verpasst hat, kann sie *hier* und *hier* nachlesen. 

     

      Als Hochzeitsfotografin in Österreich Teil 2

      Ihr Lieben, 

      vor ein paar Tagen zeigte ich euch den ersten Teil dieser wundervollen Hochzeit. Heute kommt der zweite, aber noch nicht letzte Teil! Ihr dürft also noch einmal auf nächste Woche gespannt sein! :-) 

      Nachdem am Freitagabend ein gemütliches Zusammensein auf der Alm stattfand, begannen wir am Samstagmorgen mit einem Sektempfang und dem Brautpaarshooting. Hoch auf den Almen des Salzburger Landes lachten und knutschten die beiden Turteltauben um die Wette. Die Sonne strahlte und überhaupt hätte es perfekter nicht sein können. 

      Unten angekommen, machte die Gesellschaft sich auf zur Kirche und wow, was war diese Kirche schön! Hell, freundlich, einladend. Perfekt für das Paar, den Tag, diese Hochzeit…perfekt für alles! 

      Die Trauung war einfach wunderbar, begleitet von viel Musik, herzlichen Worte, ein paar Freudentränen und viel Lachen, konnte ich mir selbst hier und da ein Tränchen nicht verkneifen. 

      Nach dieser emotionalen Trauung fuhren wir zur Location, in der dann am Nachmittag die Agape (bei schönstem Wetter und Abendsonne), sowie das Essen und natürlich auch die Feier stattfand.  

      Ach und was war es schön dort. Herzlich und lecker ging es bei der Agape (was übrigens in Österreich so eine Art Sektempfang nach der kirchlichen Trauung ist) zu. So viele kleine Köstlichkeiten, so viele liebe Umarmungen, kleine Reden, liebe Worte, Küsse…einfach zum dahinschmelzen. 

      Wenn ich jetzt so über diesen Tag schreibe, dann bin ich wirklich wieder völlig dabei, ich rieche sogar noch den Lavendel von der Torte und die Kräuter von den Sträußen der Brautjungfern. 

      Ihr dürft jetzt ganz viel von diesem Tag mit mir zusammen erleben und in den nächsten Tagen erwartet euch dann die Feier und auch der Brunch am nächsten Tag. Und da ging es hoch in die Luft…ihr dürft also weiter gespannt sein! 

      Lehnt euch zurück und genießt…