Hochzeit in Österreich

Als ich mit meiner Selbstständigkeit und der Hochzeitsfotografie anfing, war mein größter Traum einmal eine Hochzeit in den Bergen zu fotografieren. Dass dies so schnell funktioniert hat und es mich auch noch weitere Male nach Österreich verschlagen würde, war mir zu dem Zeitpunkt nicht bewusst. 

Tja und dann passierte es. Im letzten Jahr buchten mich Eliette und Christoph für ihre wundervolle, dreitägige Hochzeit im Salzburger Land. Nicht nur, dass sich damit ein Traum erfüllte, nein, Elli gehört schon seit ein paar Jahren ganz fest zu meinem Leben dazu.

Sie und ihren Mann fotografisch begleiten zu dürfen…ein Wahnsinn. (Auch wenn sie selbst sagt, dass das doch natürlich absolut klar war *g* – für mich war es eine riesige Ehre). 

Auf in die Berge…

Und so machte ich mich im Sommer auf in die Berge. 
(Ich flog zum ersten Mal nach 9 Jahren wieder und war dementsprechend schon Tage vorher völlig nervös) 

Am Tag der standesamtlichen Hochzeit hätte das Wetter perfekter nicht sein können.
Die Sonne schien, es war warm und die Stimmung war einmalig wundervoll.

Schon während der ersten Minuten, in denen ich Freunde und Familie der Beiden kennenlernte, fühlte ich mich aufgenommen und daheim. Man drückte und herzte, lachte und weinte gemeinsam. 

Ich kann mich gar nicht daran erinnern, dass ich an diesem Tag nur einen Menschen ohne ein herzliches Lachen fotografiert habe, auf allen Bildern wird gestrahlt. Ach, es war einfach so wunderschön. :-) 

Nach der Trauung der Beiden ging es auf eine wunderschöne Almhütte, 1600 m in die Höhe. 

Die engen Kurven waren schon etwas…nun ja, gewöhnungsbedürftig, aber oben angekommen, entschädigte der Blick für jedes mulmige Gefühl im Bauch. 
Einfach einmalig. 

Auf der Alm wurde dann bis spät in die Nacht gelacht, getanzt, gegessen und gefeiert und wäre am nächsten Tag nicht DER große Tag gewesen, die kirchliche Hochzeit der Beiden, dann wären wir sicher bis zum Sonnenaufgang geblieben…

Da die Hochzeit der Beiden über drei Tage ging, teile ich die Reportage in zwei ggf. auch drei Teile auf, ich möchte, dass ihr alle diese Reportage genießen könnt und das über ein paar Tage, der nächste Teil wird nämlich erst in der nächsten Woche folgen. :-)